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30. August 2010 1 30 /08 /August /2010 21:55

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20- 23.8.10

Ich nahm es gemütlich und gewöhnte mich langsam an die Stadt. Nachdem ich die

Akademie des mongolischen National Gesangs und Tanzensembles - Akte mongolisches Teater- gesehen hatte gefiel mir auch die Stadt an sich gleich viel besser...

Hier einige Eindrücke:

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(Beatelsdenkmale sieht man überall in den Ex- Sovjetstaaten die ich besuchte.)

 

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(Normale Strasse in 'UB'.) 

 

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(Dank dem die Bauarbeten für ein neues Trottoir nicht voranschreiten, können die zwei Kinder in einem riesigen Sandkasten sändele...)

 

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24.8.10

Ich traf einen Israeli (Matam) der schon seit 5 Monaten in Asien umherreist. Wir entschieden u uns zusammen weiter zu gehen. Doch, zuerst trafen wir auf eine Mongolin, mit welcher wir in den riesigen Markthallen ein traditionelles Gewand kauften.

 

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(rechts: Bei einem Auto für 15 Leute, quetschen die locker 31 hinein.)

Wir gingen auf einen Nachtzug bis zur Grenze.

 

25.8.10

Die Grenzkontrolle verlief relativ flüssig. Spontan entschieden wir in die Mandschurei abzubiegen und wir genossen den Moment, als alle anderen einen Bus Richtung Bejing nahmen, während wir in den Osten nach Xilihot gingen.

 

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(Hmm, und die Nomaden überleben selbst hier mit ihren Tieren. Viel Staub, kaum Pflanzen...)

 

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(Unterwegs testete ich das übelste Klo EVER!!)

 

 

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(Wir landeten in dem Kaff Xilinhot. Nur ca. 200'000 Einwohner... Da Matam schon vorher in China war und die Preise kannte, durfte ich sein Verhandlungsgeschick bewundern. Dem Schweizer ist es ja nicht so geheuer wegen jedem Rappen ein riesen Theater zu veranstalten. Dank dem Kollegen übernachteten wir in einem traditionellen Hinterhofzimmer für einen Franken pro Person.!)

 

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(Als Strassenfassade werden grosse Blöcke gebaut. Dahinter leben die Menschen wie eh und je in kleinen eingeschossigen Häusern.)

 

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(Und immer wieder treffen wir auf extrem hilfsbereite Menschen. Wir werden eingeladen und beraten.)

Mit Bus und Autostopp gings weiter Richtung Tongliao. Unter anderem an den grössten Windenergieparks die ich jemals gesehen habe. Für uns Europäer hielt so gut wie jedes Auto an.

 

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(Sobald es im Sommer genug warm ist, werden alle Bänke und Stühle nach draussen gestellt und die Stadt wird zur grossen Grillparty!)

 

26.8.10

Wir trampten nach Shenyang. Und manchmal fühlt man einfach dass in diesem Land 1'400'000'000 Menschen leben!

 

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(China ist wohl die grösste Baustelle der Welt. Keine Strasse in welcher nicht renoviert oder neu gebaut wurd.)

 

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Wir hatten einige Mühe eine Unterkunft zu finden. Schlussendlich wurden wir von Harry -einem Studenten der lokalen Uni- zu sich eingeladen. Wir hatten ein paar sehr spannende Diskussionen. Er sprach frei von der Entwicklung und der Zukunft des Landes.

 

27.8.10

Der Botanische Garten war dann leider nur eine Ansammlung von nachgebauten chinesischen Klischeehäuschen.

 

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(links: Ein paar dutzend Spielbrücken               rechts: Als einzige Ausländer weit und breit

verleiten dazu, sehr nass zu werden.,                wird einem zugewunken und ein grosses

                                                                               Drumherum gemacht.                             Manchmal stehen sie sogar Schlange, um ein Erinnerungsfotto zu machen... Um einen Star zu sein, braucht man also nur nach China zu gehen!!)

 

Während den letzten Tagen wurde das Verhältnis zwischen mir und Matam schlechter. Wir wollten oder konnten uns nicht aneinander anpassen. Interessanterweise hatten wir die gleiche Vorstellung vom Reisen. Trotzdem funktionierten wir nicht miteinander. Ich entschied noch einen Tag in der Stadt zu bleiben, er reiste noch am Abend Richtung Bejing ab.

 

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(Harry war nicht nur ein grandioser Gastgeber, er war auch ein guter Koch. Hier am Gemüsemarkt.)

 

28.8.10

Power Touristentag:

 

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(Eingang in den Beilingpark im Norden.)

 

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(Nachdem der botanische Garten ein Fail war, gefiel es mir hier extrem gut. Nur wenige Touristen und ein Erholungspark mit ein paar Rentnern, die chinesische Turnübungen machten. Tiptop. Leider spielte das Wetter nicht so mit.)

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(Im innern des Parks befand sich der Grabkomplex des Huang Taiji (1592- 1643) China von der Bilderbuchseite)

Details:

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(Unter dem Hügel befindet sich ein Grabpalast der leider unzugänglich war.)

 

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(Die Paläste der Mandschukönige sind im gleichen Stil gebaut wie die verbotene Stadt in Bejing. Nachdem die Hauptstadt aber wechselte, zogen normale Leute in das Gebiet ein und bildeten die Altstadt. Übrigens wurde das Zeug vom Vater des Huang Taiji gebaut. Innert zwei Generationen bauten sie die wichtigsten historischen Gebäude der Stadt.)

 

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(Die sympatische Altstadt und das grosse Eingangstor wird von dem Neubau übertrumpft.)

 

Persönlich: Ich fand es sehr schade, dass es mit meinem Kollegen nicht funktioniert hat. Die paar ersten Tage zusammen erleichterten den Einstieg nach China aber enorm. Sobald man nähmlich das Land wechselt, muss man von 0 anfangen. Man weiss nicht was wievliel kostet und so weiter.Die netten und hilfsbereiten Chinesen machen das aber mehr als wett!

 

Plan A: Ich möchte an die Nordkoreanische Grenze gehen. Danach???

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Kommentare

Anabella 09/01/2010 08:43



Sehr interessante Bilder! Danke! Ich will auch bald dort reisen:)



CY 09/01/2010 10:01



Thx, obwohl die Bilder von der Zentralmongolei schwierig zu toppen sind...


Bist du inzwischen dorthingereist?